Mittlerweile sehr beliebt: der Staketenzaun für den Garten

Mittlerweile sehr beliebt: der Staketenzaun für den Garten

Der Staketenzaun ist immer häufiger als Umzäunung an Gärten und Häusern zu sehen. Weshalb erfreuen sich die Holzzäume einer immer größeren Beliebtheit und halten Einzug in den Gärten? Einen ganz klaren Vorteil hat der Staketenzaum: er lässt sich einfach aufstellen und kann laut Herstellern auch von Ungeübten und mit wenige Hilfsmitteln aufgebaut werden.

Der Staketenzaun – der witterungsbeständige Holzzaun

In der Regel wird der Staketenzaun – unabhängig von Höhe und Länge – als Rollzaun geliefert. In der Regel ist der Zaun aus witterungsbeständigem Holz wie beispielsweise Edelkastanie oder Haselnuss gefertigt. Bereits die Römer wussten das Holz der Kastanie zu schätzen und nutzten die Stäbe als Pfahl für die Weinreben. Kastanienholz hat einen hohen Anteil an Gerbsäure und ist deshalb gegenüber Insekten- und Pilzbefall relativ unempfindlich. Das Holz muss nicht behandelt werden und ist somit als ökologisch unbedenklich einzustufen.

Bei den Staketenzäunen werden der englische und der französische Staketenzaun unterschieden. Der englische Zaun hat stumpfe Enden, der französische angespitzte.

Dadurch, dass der Zaun in der Rollenform geliefert wird, wird er zum Aufbau einfach langsam aufgerollt. Die Kastanienhölzer werden mit Metallkrampen an zwei oder drei Drähten befestigt – dies ist von der Höhe des Zaunes abhängig. Als Stütze dienen in den Boden geschlagene Holzpfosten, an die der Zaun festgeschraubt wird.

Doch der Reihe nach – so baust du einen Staketenzaun auf

Bohre mit einem Erdbohrer Löcher für die Zaunpfosten in die Erde. Achte darauf, dass der Boden gut verdichtet ist, sonst fällt dein Konstrukt nach einiger Zeit wieder um. Statt eines Erdbohrers – den hat man ja nicht gerade mal eben im Haus – kannst du auch eine stabile Eisenstange nehmen und diese mit einem Hammer in den Boden treiben. Natürlich ist diese Variante um einiges mühsamer als die mit dem Erdbohrer. Hier kannst du dir einen bei Amazon bestellen:

Der Abstand der Pfosten sollte etwa 2 Meter betragen, wobei der Abstand auch von der Höhe des Zauns abhängig ist.

Sind die Löcher gebohrt, musst du die Zaunpfähle einschlagen. Hierfür ist ein Holzhammer das ideale Werkzeug, da mit dem Hammer ein Absplittern des Holzes vermieden wird. Hast du lediglich einen Hammer aus Eisen, lege vor dem Einschlagen ein Holzbrett auf den Pfahl, um diesen zu schützen.

Markiere dir vor dem Einschlagen des Zaunteils mit Kreide oder einem Stift die Einschlagtiefe. Denn wahrscheinlich möchtest du einen gerade verlaufenden Staketenzaun.

Den Staketenzaun ausrichten

Damit du die Latten des Zauns vertikal exakt ausrichten und befestigen kannst, nimm zwei Spanngurte zu Hilfe. Diese setzt du direkt oberhalb oder unterhalb der Drähte des Zauns an, um die Zaunlatten gleichmäßig zum nächsten Pfosten zu ziehen und festschrauben zu können.

Die Latten an den Pfosten befestigen

Ideal und haltbarer wird der Zaun, indem du die Zaunlatten mit mehreren Holzschrauben auf der Höhe der Drähte an den einzelnen Zaunpfosten anschraubst. Bohre die Löcher am besten vor, dann brauchst du nur noch die Schrauben festzuschrauben.

Aufgrund der Anordnung der einzelnen Zaunteile lässt sich der Staketenzaun auch im gerundeten Verlauf aufstellen, was mit einem anderen Zaun wesentlich schwieriger ist. Beim gerundeten Verlauf ist es wichtig, dass die Pfosten näher zusammengesetzt werden, um die Stabilität zu erreichen.

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Bild von Peter Dotterweich auf Pixabay

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