Keine Chance auf Langeweile

Viele Hotels in Sölden waren in den letzten Monaten ausgebucht. Das mag auf den ersten Blick nicht sonderlich spektakulär wirken, schließlich kommen Jahr für Jahr tausende Urlauber ins Tiroler Ötztal, um hier ihren Skiurlaub zu verbringen. Doch heuer waren es nicht nur die Urlauber, die in den Hotels von Sölden genächtigt haben, sondern die Filmcrew für den nächsten Teil der berühmten James Bond-Reihe. Und nicht nur die Filmcrew nächtige in den Hotels, Sölden beherbergte auch die Weltstars wie Daniel Craig, die Bondgirls Léa Seydoux und Monika Belucci. Während der Dreharbeiten waren Teile des Ötztals gesperrt, um dem Filmteam einzigartige Aufnahmen zu ermöglichen. Man darf schon gespannt sein, wie Regisseur Sam Mendes die Ötztaler Alpen ins Bild gesetzt hat. In den James Bond-Filmen dürfen ja spektakuläre Verfolgungsjagden nie fehlen, in früheren Filmen hat es solche auch schon auf Skiern gegeben. Etwa in „Der Spion, der mich liebte“ oder „In tödlicher Mission“. Einmal war Cortina d’Ampezzo Schauplatz, dabei musste der Geheimagent mit der Lizenz zum Töten auch eine Skisprung-Schanze bezwingen, um seinen Widersachern zu entkommen. Legendär auch jene Szene, in der James Bond mit einem Cello-Koffer einen schneebedeckten Hang hinuntersaust. Möglicherweise wird man den britischen Alleskönner auch im neusten Film „Spectre“ wieder in rasanter Wintersport-Action sehen können.

Bergwandern in Tirol

Dass man die Ötztaler Alpen als Kulisse für „Spectre“ gewählt hat ist natürlich eine große Auszeichnung für die Region. Wer hier schon einmal auf Urlaub war, wird aber verstehen können, was Regisseur Sam Mendes dazu bewogen hat. Die Landschaft des Ötztals ist nämlich wahrlich atemberaubend schön. Viele Dreitausender prägen das Panorama das sich einem bietet, wenn man selber auf die Berge wandert oder mit Skiern unterwegs ist. Beeindruckende Gletscher, romantische Almhütten und einzigartige Naturlandschaften prägen das Ötztal. Wer in einem der vielen Hotels in Sölden (wie im Hotel Central) einen Urlaub verbringt, der kann sich diese Naturschönheiten aus der Nähe ansehen. Dabei ist es eigentlich egal, ob man im Sommer oder im Winter kommt – die Region bietet zu jeder Jahreszeit viele Highlights.

Bekannt ist das Ötztal natürlich für seine Skigebiete. Aufgrund der Höhenlage sind diese äußerst schneesicher. Außerdem hat man in den letzten Jahren Millionen in den Ausbau der künstlichen Beschneiung investiert. So ist man auch in schneearmen Wintern auf der sicheren Seite. Bekanntheit hat Sölden auch durch den jährlichen Auftakt zum Ski-Weltcup erreicht. Jedes Jahr Ende Oktober werden am Rettenbach-Ferner die ersten Sieger der Saison sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ermittelt. Abertausende Fans pilgern auf den Gletscher um ihre Stars hautnah erleben zu können. Auf dem Gletscher kann man fast das ganze Jahr über Ski fahren, doch auch in den anderen Skigebieten dauert die Saison länger als in den meisten anderen Regionen. Aufgrund der Höhenlage und der Schneesicherheit kann man etwa in Obergurgl oder in Kühtai bis weit ins Frühjahr hinein dem Skifahren frönen. Das Frühjahr ist für viele die allerschönste Zeit für den Skiurlaub. Die Jahreszeit bietet nämlich einige Vorteile: Zumeist sind nicht mehr so viele Leute wie in der Hochsaison unterwegs, dadurch erspart man sich das Anstehen bei den Liften und auch die Pisten sind nicht mehr überbevölkert. Viele Hotels, auch in Sölden, haben im Frühjahr spezielle Angebote parat, die äußerst preiswert sind. Außerdem ist natürlich im Frühjahr die Chance auf Sonnenschein viel größer als im Hochwinter. Die Sorge, dass zu wenig Schnee liegen könnte, ist unbegründet. Gerade im März und April findet man oft perfekt präparierte Pisten vor, die regelrecht zu Carving-Schwüngen einladen. Und nach dem Skifahren kann man es sich im Liegestuhl auf der Hütte bequem machen und den Sonnenschein bei einem kühlen Getränk genießen.

Wellnesshotel Central Sölden in Tirol

Wer im Sommer ins Ötztal kommt, sollte natürlich auch hinaus in die Natur. Herrliche Wanderwege führen durch das Tal und auf die Gipfel. Dabei ist für jeden Geschmack etwas dabei: Wer konditionsstark und schwindelfrei ist, der kann hier zahllose Dreitausender besteigen. Wer es eher gemütlich angehen möchte, der kann einen Teil der Strecke per Bergbahn zurücklegen und eine idyllische Almenwanderung genießen. Man muss nicht in Höchstform sein, um im Ötztal wandern zu gehen. Ebenfalls auf ihre Kosten kommen werden Mountainbiker: Es gibt viele markierte Strecken, sowohl für den Genuss-Biker als auch für den sportlichen Marathon-Radler. Und nach der sportlichen Ertüchtigung kann man auf einer urigen Hütte einkehren, um sich bei einer kräftigen Jause wieder zu stärken. Langeweile wird im Ötztal so schnell nicht aufkommen..

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